
"Mausarm": Wer seine Maus "fest im Griff" hat, dem bleiben die dazugehörigen Verkrampfungen nicht erspart...
Die Voraussagen über die Auswirkungen von Computern auf unser tägliches Leben haben sich größtenteils bewahrheitet. Unser Leben ist ganz offensichtlich von der Computer-Interaktion durchdrungen. Nirgendwo wird dies offensichtlicher als an unserem Arbeitsplatz. Arbeiter, Grafiker, Büroangestellte, alle benutzen Computer, um ihre Arbeiten effizienter durchzuführen. Wer viele Stunden seines Arbeitstages am Bildschirmarbeitsplatz verbringt und dabei überwiegend die Maus für die Steuerung der Anwendungsdialoge nutzt, kennt das Problem: häufige Schmerzen im Arm und in der Schulter, ausgelöst durch das so genannte RSI-Syndrom, auch "Mausarm" oder "Sekretärinnenkrankheit". Immer mehr Menschen klagen über solche Beschwerden, seit sich die Kombination Tastatur und Maus als Eingabegeräte an stationären Bildschirmarbeitplätzen durchgesetzt und der Anteil der Mausnutzung durch die objektorientierte Softwaregestaltung deutlich zugenommen hat. Ebenso wie die Tastatur wurde die Maus als eine Quelle verschiedener Verletzungen durch wiederholte Belastungen (Repetitive Strain Injuries oder RSI-Syndrom) der Hand, des Handgelenks und des Arms identifiziert. Diese Verletzungen haben sich stark verbreitet. Im Gegensatz zur Tastatur haben die Mäuse in der Öffentlichkeit jedoch wenig Aufmerksamkeit als eine mögliche Ursache dieser Verletzungen erhalten.
63% aller Büroangestellten verbringen mehr Zeit damit, ihre Computermaus zu benutzen, als alle anderen Gegenstände. Weltweit geschätzt haben über 100 Millionen Menschen irgendeine Form von RSI. Mangelhafte Ruhepausen sind ein wichtiger Risikofaktor. Regelmäßige Pausen von Belastung für die Hände, Handgelenke und Unterarme scheinen von Vorteil zu sein. Eine sehr effektive Lösung für die Probleme der Computer-Maus ist ein Trackball. Diese Geräte eliminieren die Notwendigkeit einer ständigen Bewegung des Arms und die Anspannung des Handgelenks.